Ein buchstäblich nach der Wahl abgetauchter Landrat, der später als Wasserleiche im Ammersee wieder auftaucht und eine Rentnergruppe samt Klatschjournalistin als Ermittler in Gang setzt - der Klappentext von "Lang taucht ab" hatte durchaus positive Erwartungen geweckt. An einen Cozy Krimi mit liebenswert skurrilen Figuren und eingebettet ins Regionalkrimi-Setting - Unterhaltungsliteratur eben für einen entspannten Abend. Doch auch wenn manche der Romanfiguren durchaus in dieses Raster passten, hat mich das Buch von Thea Fischer aus gleich zwei Gründen enttäuscht: Der Ammersee-Roman ist Teil einer Serie. Klar, Leser, die schon an den ersten Bänden Gefallen haben und treu durch die nächsten Bücher gefolgt sind wissen mehr. Serien sind ja auch eine Art Leserbindung. Aber dabei wäre schon wünschenswert, dass jedes Buch so in sich abgeschlossen ist, dass Wiederholungsleser zwar Wiedererkennungspunkte haben, aber auch Quereinsteiger beim Lesen nicht über Zusammenhänge stolpern, v...